Das Bundesministerium für Gesundheit / Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die folgenden allgemeinen Empfehlungen veröffentlicht, wie man Ansteckung mit Corona vermeiden kann. Diese Regeln müssen auch im Dojo umgesetzt werden. Unsere Kommentare dazu in rot.

Virusinfektionen – Hygiene schützt! Mit einfachen Maßnahmen können Sie helfen, sich selbst und andere vor Infektionskrankheiten zu schützen. Die wichtigsten Hygienetipps:

Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch – und entsorgen Sie das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Im Dojo – Vorraum wird ein Mülleimer mit Deckel bereitgestellt, der bei Bedarf verwendet werden kann. Der Mülleimer wird gegebenenfalls täglich geleert.

Halten Sie die Hände vom Gesicht fern – vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren. Diese Regel gilt selbstverständlich auch für Karateka innerhalb und ausserhalb des Dojos.

Halten Sie ausreichend Abstand zu Menschen, die Husten, Schnupfen oder Fieber haben – auch aufgrund der andauernden Grippe- und Erkältungswelle. Karateka mit Symptomen dürfen natürlich nicht ins Training kommen. Wenn jemand außerhalb des Dojos Kontakt mit einem Kranken hatte, darf er ebenfalls nicht ins Training kommen, bis die Übertragungsgefahr vorbei ist (14 Tage). 

Vermeiden Sie Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen) – wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden. Die Regel gilt natürlich auch im Dojo. Bis auf weiteres wird deshalb auch kein Partner – oder Kampftraining, sondern nur Grundschule und Kata-Training stattfinden. Türklinken, Fenstergriffe usw. nicht berühren! Die Türen werden vor der ersten Einheit des Tages geöffnet und bleiben bis zum Ende der letzten Einheit offen. 

Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindestens 20 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife – insbesondere nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten. Wer die Hände waschen muss, kann das auf den Toiletten tun, NICHT am Wasserhahn im Dojo-Vorraum. Auf den Toiletten werden Flüssigseifenspender, Papierhandtücher und Mülleimer mit Deckeln bereitgestellt, die gegebenenfalls täglich entleert werden. 

Auszug aus der Mitteilung „Unser Plan für Hessen“ der hessischen Landesregierung vom 7.5.2020 (Lockerung der Corona-bedingten Einschränkungen)

7. Sport und Freizeit

Sport und Gesundheit gehören zusammen. Ab dem 9. Mai 2020 kann Sport wieder ausgeübt werden, sofern er u. a. kontaktfrei ausgeübt wird, ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen beachtet und keine Dusch- und Waschräume etc. genutzt werden. Ebenso erlaubt wird der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports in Abstimmung mit den Ligen, sofern diesem ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt.

Aufgrund dieser Anordnung haben wir die folgenden Regeln aufgestellt:

  1. Zum Einhalten des Mindestabstands ist die Zahl der Teilnehmer auf 15 pro Einheit beschränkt (1 Person je 7 qm). (Organisatorisches dazu wird noch bekannt gegeben.)
  2. Umziehen und Duschen im Dojo bis auf weiteres nicht möglich. Kommt im Gi. Vermeidet die Bildung von Warteschlangen! Um Staus zwischen den Einheiten zu vermeiden, wird die Trainingsstunde 5 Minuten eher beendet. Kommt deshalb möglichst zeitnah zum Trainingsbeginn (nicht zu früh!) und geht nach Trainingsende umgehend nach Hause.
  3. Eltern müssen ihren Kindern die Hygieneregeln erklären. Im Vorraum auf das Ende des Kindertrainings zu warten ist zur Zeit nicht möglich.